PRIVATE EQUITY GEHÖRT IN JEDES DEPOT!

Gehört Private Equity wirklich in jedes Depot?

Gehört Private Equity wirklich in jedes Depot? Gerade Privatanleger, die sich erstmals mit dem Thema auseinandersetzen fragen sich oft: Ist das wirklich auch was für mich? Ist das nicht nur etwas für „Profis“? Oder für die wirklich „Reichen“, die einen Verlust einfach wegstecken können?

Diese berechtigten Fragen werden von Vorurteilen bestätigt, die meinen die Anlageklasse sei zwar wirklich renditestark, aber nur für institutionelle Anleger oder allenfalls noch für sehr vermögende Privatkunden geeignet. Diese würden die „Komplexität“ dieser Anlageform besser verstehen und Verluste besser verkraften können.

Unzweifelhaft – und das kann nicht oft genug betont werden - sollte jeder verstehen, in welche Art von Kapitalanlage er investiert. Doch schon beim Modewort „Komplexität“ begegnen wir der ersten Halbwahrheit. Ist Private Equity tatsächlich „komplexer“ als die undurchsichtigen und komplizierten Regeln denen der Deckungsstock einer klassischen Lebensversicherung unterliegt?

Erst recht ist es arroganter Unsinn zu behaupten, dass jemand, der nur einen kleinen Geldbetrag anlegen kann oder will per se weniger Intelligenz mitbringt, sich komplexe Sachverhalte zu erschließen? Gibt es eine Formel: Großes Geld = viel Sachverstand, weniger Geld = wenig Sachverstand? Na, wenn es so einfach wäre….

Ich habe oft erlebt, dass Menschen, die über eine Anlage von „nur“ 100 Euro monatlich nachdenken, präzisere und gründlichere Fragen stellen, als Menschen, die „mal so nebenbei“ 100.000 Euro investieren. Und die Finanzbranche ist voll von Belegen, dass „Profi“-Finanzmanager  Milliardenbeträge z.B. in undurchsichtige Finanzierungen gesteckt haben, deren Komplexität und Risiken sie gar nicht verstanden hatten oder vermeintlichen „Investorenlegenden“ wie Bernie Madoff über Jahrzehnte ungeprüft Millionenbeträge anvertrauten.

Noch diffuser erscheint mir die Vorurteilslage zum Thema Risiken von Private Equity. Dahinter steckt letztlich immer das Zerrbild, Private Equity sei eine Art „Zockerei“ mit Millionenbeträgen. Man achte mal darauf, wie oft oberflächliche Medienberichte zum Thema als Einstiegsfoto das „Roulette“ nutzen.

Hier hilft zunächst der gesunde Menschenverstand. Kann es sein, dass „Reiche“ und institutionelle Investoren ihr Geld gerne in Kapitalanlagen stecken, bei denen sie mit einiger Wahrscheinlichkeit Kapital verlieren werden? Nur weil sie einen Verlust besser verkraften können?  Nach meiner Erfahrung sind nur wenige „Reiche“ so masochistisch veranlagt.

Tatsache ist allerdings, dass vermögende Privatpersonen öfter in Private Equity investiert sind. Und das hat – im weiteren Sinne – schon etwas mit Mut zu tun. Wer in Private Equity investiert betritt subjektiv oft Neuland. Er verlässt seine Komfortzone, das was er schon immer kennt und gemacht hat. Dafür braucht es – in allen Lebensbereichen -  natürlich den Mut „Neuland zu beschreiten“. In Gelddingen können diesen Mut verständlicherweise diejenigen leichter aufbringen, die etwas mehr Geld zur Verfügung haben. 

Das ist in gewisser Hinsicht tragisch. Denn das Ergebnis fällt in die Kategorie „die Reichen werden immer reicher“. Dafür sorgen die hohen Erträge die Private Equity (und Aktien) langfristig regelmäßig erwirtschaften. Groteskerweise beklagen diese Ungleichheit dann die gleichen Stimmen, die andererseits warnend den Zeigefinger heben.

 

„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ (Immanuel Kant, deutscher Philosoph der Aufklärung)

Neben dem mehr an Mut zu Neuem steckt hinter der höheren Investitionsbereitschaft von Vermögenden und Institutionellen in Private Equity natürlich das objektive Wissen über die tatsächliche Chance-Risiko Relation dieser Anlageklasse.

Denn Private Equity ist etwas völlig anderes als eine Art „Zockerei mit Millionenbeträgen“. Es ist die langfristige Beteiligung an etablierten, nicht börsennotierten Unternehmen. Der Anleger wird zu einem kleinen Teil Miteigentümer und ist an den Ergebnissen beteiligt.

Es ist eine volkswirtschaftlich Gewissheit: Private Equity, also die direkte Beteiligung am Ergebnis von Unternehmen, bringt langfristig immer höhere Erträge als Zinsen. Um das zu verstehen braucht es keine komplexen Formeln. Wäre das anders, würde niemand ein Unternehmen gründen oder besitzen wollen, denn es ist bedeutend bequemer das Geld einfach gegen „feste Zinsen“ bei der Bank abzuliefern.

Die RWB hat mit ihren Private Equity Dachfonds zudem das geeignete Instrument entwickelt, wie man auch „kleine“ Anlagebeträge mit einer sehr breiten Streuung investieren kann. Diese Streuung ist wichtig, weil sie Risiken deutlich reduziert und so für die hohe Anlagesicherheit sorgt. Einzelne Unternehmen können in einer Marktwirtschaft immer scheitern. Doch der Niedergang eines Unternehmens ist oft mit dem Markterfolg anderer Unternehmen verbunden. Durch die breite Streuung ist man also nicht nur vor einzelnen Ausfällen geschützt, man profitiert von der Wertschöpfung der Unternehmen im Ganzen. Und diese unternehmerische Wertschöpfung ist die eigentliche Quelle, aus der sich alle Erträge und Einkommen (Zinsen, Löhne, Staatseinnahmen u.a.) speisen.

 

„Das Wasser ist am besten an der Quelle“ (deutsches Sprichwort)

Also, warum nicht gleich an der Quelle investieren?! Gute Erträge auf das investierte Kapital sind heute für den Vermögensaufbau wichtiger denn je. Denn Nullzinsen plus Inflation verringern langfristig das Vermögen, statt es aufzubauen.

Und deshalb gehört Private Equity Motor als Renditebringer in jedes Depot eines langfristig denkenden Anlegers.