Private Equity Markt im Wandel

Operative Wertsteigerung steht mehr und mehr im Fokus der Private Equity Investoren.

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Der Private Equity Markt befindet sich im Wandel. Wo früher stark auf Financial Engineering gesetzt wurde, wird heute mehr und mehr das Thema operative Wertsteigerung adressiert. Im Zuge dessen gewinnen Buy and Build-Strategien immer mehr an Bedeutung.

Dabei spezialisieren sich Private Equity Häuser auf bestimmte, in der Regel stark fragmentierte Branchen. Zunächst wird eine Buyout-Transaktion mit einer größeren Gesellschaft durchgeführt (Plattforminvestition). Anschließend werden ein oder mehrere kleinere Unternehmen (Add-ons) aus der gleichen Branche erworben und zu einer Unternehmenseinheit verschmolzen. Angesichts der restriktiven Kreditpolitik der Banken und der in der Regel geltenden strengen Auswahlkriterien der Private Equity Gesellschaften ermöglicht die Strategie kleineren oder ertragsschwächeren Unternehmen den Zugang zu den Kapital- und Beteiligungsmärkten.

Durch die Integration solcher kleineren Unternehmenseinheiten können neben den klassischen Skaleneffekten weitere für eine Unternehmensbeteiligung hochinteressante Effekte erzielt werden: Mit steigender Größe der Unternehmen steigt deren Stabilität, Sichtbarkeit und Attraktivität für qualifizierte Mitarbeiter, Finanzierungspartner, Kunden und Lieferanten. Diese Vorteile spiegeln sich regelmäßig nicht nur absolut, sondern vor allem relativ in einem höheren Unternehmenswert wider. Zudem werden die kleineren Einzelunternehmen zu einer resistenteren Unternehmenseinheit zusammengeführt.

Buy and Build-Strategien im Private Equity führen in der Regel zwar  zu einer längeren Haltedauer im Portfolio aber auch zu höheren Renditen.

Im RWB Portfolio gehören insbesondere die Fonds Audax IV, CI Capital II sowie Euroknights V und VI zu den Spezialisten für Buy and Build. 

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Quellen

VentureCapital Magazin 4/2017