Homeschooling-Plattform Sofatutor erfolgreich verkauft

Das Berliner Unternehmen avancierte in der Pandemie zum virtuellen Wissensvermittler Hunderttausender Schülerinnen und Schüler. Nun kam es zum Exit.

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Homeschooling und Distanzunterricht fordern Schüler, Lehrer und Erziehungsberechtigte gleichermaßen, denn das Lernen von zuhause unterscheidet sich maßgeblich vom Präsenzunterricht. Bereits zu Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr hatten wir über das RWB Portfoliounternehmen Sofatutor berichtet, das mit seiner E-Learning-Plattform für alle Beteiligten eine große Hilfe in dieser Sondersituation darstellt.

Mit über 11.000 Videotutorials unterstützt Sofatutor Schüler, Eltern und Lehrkräfte dabei Unterrichtsstoff einfach und verständlich zu vermitteln. Ein weiterer Pluspunkt: Die Videos kann man beliebig oft anschauen und die Inhalte sind fachlich auf ihre Korrektheit überprüft – so entsprechen sie den Standards der jeweiligen Kultusministerien. In der Pandemie boomt das E-Learning-Geschäft: Etwa 25 Prozent aller Lehrkräfte in Deutschland nutzen Sofatutor bereits. Alleine im zweiten Lockdown zählte die Plattform zwei Millionen Nutzer pro Woche. Kooperationen mit der Deutschen Telekom und den Bundesländern Bremen und Sachsen hoben den Geschäftsbetrieb auf ein neues Level.

Durch den Münchener Private-Equity-Fondsmanager Acton Capital kam es nun zum erfolgreichen Verkauf von Sofatutor. Die Fonds RWB Germany II, RWB International III und IV sowie die fondsgebundene Lebensversicherung RWB PREMIUM SELECT waren beteiligt und erhalten etwa 630.000 Euro an Rückflüssen.

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Quellen

juve.de

actoncapital.com

Foto: Annie Spratt (von unsplash.com)